Objektorientierung: Analyse, Design, Programmierung

Kurs 1:
Objektorientierung: Analyse, Design, Programmierung


Dozenten:
Univ.-Prof. Dr. M. Broy, Institut für Informatik, Technische Universität München
Univ.-Prof. Dr. H.-J. Schneider, Lehrstuhl für Informatik II, Universität Erlangen-Nürnberg
Gastdozent:
Univ.-Prof. Dr. M. Wirsing, Fakultät für Mathematik und Informatik, Universität München

In diesem Kurs werden wir uns mit einem sehr aktuellen Thema der Software-Entwicklung beschäftigen. Wie sich der Begriff der Objektorientierung einordnen läßt, ist im folgenden kurz beschrieben:

Die Objektorientierung ist ein aktuelles Beispiel für das Bestreben, effektive, adäquate Beschreibungsverfahren, Modelle, Methoden und Werkzeuge in der Softwaretechnik einzusetzen.

Historisch geht die Objektorientierung auf die Programmiersprachen Simula 67 und Smalltalk zurück. Heute ist C++ eine der in der Praxis gebräuchlichsten objektorientierten Sprachen. Inzwischen hat die Sprache Java eine schnelle Verbreitung gefunden und große Erwartungen geweckt.

Die Objektorientierung zielt auf eine bessere Strukturierung der Programme und auf Wiederverwendung. Dazu gehört ein festgelegtes Vorgehen bei der Entwicklung von Software mit darauf abgestimmten Modellen, Beschreibungsmitteln und Programmiersprachen. Aufgeteilt in die üblichen Phasen der Programmentwicklung finden sich die folgenden Techniken des objektorientierten Vorgehens:

  • objektorientierte Analyse,
  • objektorientierter Entwurf,
  • objektorientierte Programmierung.

In der Analysephase wird eine Anwendung erschlossen mit dem Ziel, die Anforderungen an ein Softwaresystem zu erfassen. In der Entwurfsphase wird die Struktur des Softwaresystems (die Architektur) festgelegt. In der Implementierungsphase werden die im Entwurf vorgesehenen Systemteile ausprogrammiert.


Ganz allgemein bietet die Ferienakademie die Möglichkeit, sich zusammen mit Kommilitonen und Dozenten intensiv mit einer Thematik auseinanderzusetzen. Ein wichtiger und belebender Aspekt ist dabei das Arbeiten in der Gruppe und der enge Kontakt zu den Lehrenden.
Daneben ist es eine gute Gelegenheit, Studenten anderer Universitäten und auch anderer Fachrichtungen kennenzulernen.

Hier die Vortragsthemen für den Kurs


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Wolfgang Schwerin