Das König-Zenger-Lied


In dem Sarntal wohnt die Freiheit,
In dem Sarntal ist es scheen,
Wo Direktor Christoph Zengers
Alle seine Höfe stehen.

Murrer, Rabenstein und Kircher
Feldrand sogar dreigesternt***,
Sorgen für des Leibes Wohle,
Weit von der Diät entfernt.

Tag und Nacht wird da geackert
Fern von allem Unikrampf,
Kluge Köpfe, nur die Besten;
Aus den Hirnen quillt der Dampf.

In dem Sarntal wohnt die Freiheit,
In dem Sarntal ist es scheen,
Wo Studenten, Professoren
Sich um Wissenschaft bemühn.

Herrlich frisch sind die Gedanken,
Schön in aller Herrgottsfrüh,
Wenn die Berge, Wiesen locken,
Und es muhen alle Küh.

Unser Herr Direktor Zenger
Der liebt diese Berge sehr
Darum sorgt er Jahr für Jahr
Dass wir können kommen her.

Und er steigt auf hohe Berge
Nichts hält ihn dabei zurück
Auf den Hirzer muß er rauf sei,
sonst getrübt ist dann sein Glück.
 .
In dem Sarntal wohnt die Freiheit,
in dem Sarntal ist es scheen,
wo des Herrn Professor Zengers
Kurse kämpfen um Ideen.

Heuer feiert er Geburtstag,
Zenger Christoph sechzig Jahr!
Fit wie dreissig, immer rührig,
ja wer hält denn das für wahr?

Forschen, Lehren, Rechnen, Tüfteln,
Das begeistert die TU,
Großcomputer und Numerik,
die Kollegen jubeln zu.
 

Jedes Jahr gelingt´s auf neu ihm,
Geld zu schnorren hier und da,
und Herr Kuss kann sich erfreuen:
ausgeglichen der Etat!

Und so wünschen wir von Herzen;
alles Gute, G´sundheit, Glück
dass ins Sarntal unser Zenger
hundertmal noch kommt zurück.

(c) J. Eberspächer, J. Huber 2000