Der Universität Göttingen gelang es Ende des 19.
Jahrhunderts und zu Beginn des 20. Jahrhunderts, viele
hochkarätige Mathematiker zu sich zu holen. Sie entwickelte sich
zum führenden mathematischen Zentrum Deutschlands und
erlangte schnell internationale Anerkennung. Göttingen wurde
damit auch für ausländische Wissenschaftler und Studenten
im Bereich der Mathematik
zu einem ganz besonderen Anziehungspunkt. Viele bekannte Mathematiker
verbrachten zumindest Phasen ihrer Ausbildung oder Karriere in
Göttingen. In der Folge kam es zum sogenannten Göttinger
Nobelpreiswunder: 44 Nobelpreisträger hatten Kontakt zu der
Universität in der Mitte Deutschlands.
Mit welchen Mitteln und in welch kurzer Zeit diese Stätte
nach der Machtergreifung Hitlers im Jahre 1933 zerstört
wurde und die Folgen davon, soll auf diesen Seiten zusammengefasst
werden.
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