Physikstudenten können in Verbindung mit der Vorlesung "Einführung in die Programmierung 1" des Wintersemesters einen Schein "Werkzeuge zum Wissenschaftlichen Rechnen" erwerben.
Der Kurs steht aber gerne auch Nicht-Physikern offen - eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Ziel dieses Kurses ist, aufbauend auf den im Semester erworbenen grundlegenden Programmierkenntnissen eine universell einsetzbare Sprache zu erlernen, die sich nicht wie Maple hauptsächlich auf mathematische Probleme beschränkt. Der Preis dafür ist, dass wir uns wesentlich strengeren Regeln beim Programmieren unterwerfen müssen. Dies fängt zum Beispiel schon bei der Definition von Variablen an, die in Java einer (im Vergleich zu Maple) strengen Typisierung unterworfen sind, was sich u.a. auch bei der Verwendung von Parametern in Prozeduren (die in Java Methoden heißen werden) niederschlägt.
Was dieser Kurs (leider) nicht sein kann:
Was der Kurs stattdessen zu bieten versucht:
Was nicht heißt, dass sich nicht das eine oder andere bunte Bildchen in den Kurs verirren wird.
Auf http://java.sun.com/j2se/1.3/
gibt es eine kostenlose Java-Umgebung für Windows, Linux und und Solaris
(ebenso nahezu beliebige Mengen von Dokumentation).
Das ganze hat zwar keine bunte grafische Oberfläche, aber alles was man
normalerweise braucht (außer einem Texteditor) sind die beiden Kommandos
javac und java.
Näheres über die ersten Schritte in Java findet man
im Tutorial von SUN.
Wer es unter Windows etwas bunter und mehr zum klicken liebt, kann sich bei
Borland den
JBuilder
herunterladen.
Ein relativ häufig auftretendes Problem, das sich in Fehlermeldungen der Art
Klasse Soundso nicht gefunden äußert (obwohl Soundso.class
im aktuellen Verzeichnis liegt), ist ein falsch gesetzter Klassen-Suchpfad.
Wie man diese
CLASSPATH-Umgebungsvariable entsprechend setzen kann ist in der
entsprechenden Dokumentation beschrieben.
Unter Umständen hilft auch ein Umstieg auf jre:
jre -cp . Soundso
statt
java Soundso