Studierende der Physik können in Verbindung mit der Vorlesung "Einführung in die Programmierung 1" des Wintersemesters den Schein "Einführung in die wissenschaftliche Programmierung" erwerben.
Der Kurs steht aber gerne auch Nicht-Physikern offen - eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Ziel dieses Kurses ist, aufbauend auf den im Semester erworbenen grundlegenden Programmierkenntnissen eine universell einsetzbare Sprache zu erlernen, die sich nicht wie Maple hauptsächlich auf mathematische Probleme beschränkt. Der Preis dafür ist, dass wir uns wesentlich strengeren Regeln beim Programmieren unterwerfen müssen. Dies fängt zum Beispiel schon bei der Definition von Variablen an, die in Java einer (im Vergleich zu Maple) strengen Typisierung unterworfen sind, was sich u.a. auch bei der Verwendung von Parametern in Prozeduren (die in Java Methoden heißen werden) niederschlägt.
Was dieser Kurs (leider) nicht sein kann:
Was der Kurs stattdessen zu bieten versucht:
Was nicht heißt, dass sich nicht das eine oder andere bunte Bildchen in den Kurs verirren wird.
Auf http://java.sun.com/j2se/1.4.1/download.html
kann man die aktuelle Java-Umgebung von SUN für Windows, Linux und und Solaris
herunterladen (ebenso nahezu beliebige Mengen an Dokumentation).
Diese hat zwar keine bunte grafische Oberfläche, aber alles was man
normalerweise braucht (außer einem Texteditor) sind die beiden Kommandos
javac und java.
Näheres über die ersten Schritte in Java findet man
im Tutorial von SUN.
Ein relativ häufig auftretendes Problem, das sich in Fehlermeldungen der Art
Klasse Soundso nicht gefunden äußert (obwohl Soundso.class
im aktuellen Verzeichnis liegt), ist ein falsch gesetzter Klassen-Suchpfad.
Wie man diese
CLASSPATH-Umgebungsvariable entsprechend setzen kann ist in der
entsprechenden Dokumentation beschrieben.
Unter Umständen hilft auch ein Umstieg auf jre:
jre -cp . Soundso
statt
java Soundso
Zum Anfangen verwenden wir im Tutorial BlueJ,
eine einfach gestaltete Entwicklungsumgebung sucht, die uns beim Erstellen,
Testen und Ausführen der ersten Programme unterstützt.
BlueJ wurde speziell für den Java-Unterricht
entwickelt und daher vor allem für Programmieranfänger gedacht.
BlueJ ist selbst in Java implementiert und daher für alle Rechner
verfügbar, auf denen in Java programmiert werden kann
(Download der Umgebung,
Anleitung zur Installation).
Auf den sunhalle-Rechnern kann man BlueJ mit dem Befehl
bluej starten.
Wer eine professionelle Java-Umgebung sucht, sollte einen Blick auf die Webseite von Borland werfen. Deren JBuilder kann man in einer "Personal"-Edition für den Privatgebrauch kostenlos herunterladen.