Manhattan Project
Technische Universität München, Fakultät für Informatik
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Das Manhattan Projekt

Hauptseminar: Mathematiker in der NS-Zeit TUM

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Allgemeines zum Manhattan Projekt



Zur selben Zeit, als wichtige Erkenntnisse der Kernphysik und der Kernreaktion entdeckt wurden, war die politische Lage in der Welt recht instabil. Im Pazifik hatte Japan imperialistische Interessen und in Europa kamen die Nazis an die Macht. Vor diesem Hintergrund entdeckte man die Kernspaltung 1938 in Deutschland und Wissenschaftler diskutierten offen über die mögliche Verwendung von so viel freiwerdender Energie; zum Beispiel in Form einer Bombe.

Man hatte Angst, daß Deutschland zuerst so eine Bombe bauen würde. Deswegen schrieben Wissenschaftler an den amerikanischen Präsidenten, um ihn zu überzeugen, selbst Anstrengungen in diese Richtung zu unternehmen.

Das Manhattan Projekt war ein geheimes Projekt der USA im 2. Weltkrieg, welches das Ziel hatte, die erste Atombombe der Welt zu entwickeln. Dabei waren die Schwierigkeiten des Projekts nicht nur allein die wissenschaftliche Konstruktion der Bombe, sondern man musste neue Theorien zur Teilchenphysik verstehen und genügend reaktionsfähiges Material beschaffen. Außerdem kam die Schwierigkeit dazu, ein Projekt solchen Ausmaßes vor der Öffentlichkeit geheim zu halten.
Hanford
Hanford

AlphaTrack
Los Alamos
LosAlamos
Reaktor in Oakridge

Detonation
Testexplosion


lange@in.tum.de, S.Lange, 06.06.2003