Technische Universität München, Fakultät für Informatik

 

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Mathematikerinnen in der NS-Zeit

 

Emmy Noether

 


  Lebenslauf    

  Persönliche Daten  
  Name (Amalie) Emmy Noether
  geboren am  23. März 1882 in Erlangen
  gestorben am 14. April 1935  im Bryn Mawr Hospital, unerwartet infolge einer Tumor-Operation
  Nationalität deutsch, jüdischer Abstammung
  Eltern Vater, Max Noether (1844 - 1921), war Mathematikprofessor; gehbehindert infolge einer Kinderlähmung im Alter von 14 Jahren

Mutter, Ida (geb. Kaufmann) (1852 - 1915), stammte aus einer Reichen jüdischen Familie von Großkaufleuten

  Geschwister Alfred (geb. 1883)
Fritz (geb. 7.10.1884)
Gustav Robert (geb. 1889)
   
  Ausbildungsdaten      
  Schulausbildung 1889 - 1897: Städtische Höhere Töchterschule in Erlangen 
April 1900: Bayrischen Staatsprüfungen für Lehrerinnen
14. Juli 1903: Reifeprüfung am königlichen Realgymnasium in Nürnberg
   
  Studium  ab WS 1900/01: Mathematik, Romanistik und Geschichte in Erlangen
ab WS 1903/04: Mathematik in Göttingen
   
  Dissertation 13. Dez. 1907: Dr. phil. Emmy Noether in Erlangen 

Thema: "Über die Bildung des Formensystems der ternären biquadratischen Form"

   
  Habilitierung Frühjahr 1919

Thema: "Invariante Variationsprobleme"

   
  Titel außerordentlicher Professor (6. April 1922)    
         
  Lebensweg:      
 
  April 1900 Emmy legte die Bayrischen Staatsprüfungen für Lehrerinnen der französischen und englischen Sprache ab, worauf E. sich im Selbststudium vorbereitet hatte. Damit war sie berechtigt an "weiblichen Erziehungs- und Unterrichtsanstalten" die neueren Fremdsprachen zu unterrichten.
Zu diesem Zeitpunkt etwa setzte Emmys Interesse an einem Universitätsstudium ein. Frauen konnten sich derzeit jedoch nicht als ordentliche Studierende immatrikulieren, sondern nur als Hörerinnen ohne Rechte auf Prüfungen zugelassen werden, unter der Voraussetzung, dass der jeweilige Professor die Genehmigung erteilte.
 

         
  14. Juli 1903 Reifeprüfung am königlichen Realgymnasium in Nürnberg (heute: Willstätter-Gymnasium) ab. Parallel zu Vorlesungen in Mathematik, Romanistik und Geschichte bereitete sie sich auf das Abitur vor. In Erlangen waren im WS 1900/01 neben Emmy Noether eine weitere Hörerin und 984 Hörer verzeichnet.    
         
  WS 1903/04
SoSe 1904
hörte sie Vorlesungen in Göttingen bei Karl Schwarzschild (1873 - 1916, Astronom), Hermann Minkowski (1864 - 1909, Mathematiker), Otto Blumenthal (1876 - 1944, Mathematiker), Felix Klein (Mathematiker) und David Hilbert (Mathematiker). Danach kehrte sie zurück nach Erlangen und studierte Mathematik unter ihrem Vater Max Noether (Ordinarius) und Paul Gordan (1837 - 1912).    
         
  WS 1904/05 Zum WS 1904/05 wurde es gesetzlich möglich, dass weibliche Studierende ordentlich immatrikuliert wurden und ihre Prüfungen in Gleichberechtigung mit den Studenten ablegen konnten.    
         
  1907 Als einzige Doktorandin Gordans (hielt neben Max Noether die Hauptvorlesungen) schrieb Emmy ihre Dissertation mit dem Titel "Über die Bildung des Formensystems der ternären biquadratischen Form". Mit bestehen der mündlichen Prüfung am 13. Dez. 1907 promovierte sie zum Dr. phil. in Erlangen mit dem Prädikat summa cum laude. Ihre Dissertation trägt noch in keiner Weise ihre spätere Handschrift. Selbst bezeichnet sie ihre Dissertation sowie einige anschließende invariantentheoretische Abhandlungen als "Mist". 1932 erklärt sie ihre Dissertation als für sie selbst verschollen.  

         
  Erlanger Zeit (1907 - 1915) In den darauf folgenden Jahren arbeitete sie ohne Anstellung oder Auftrag am Mathematischen Institut in Erlangen. E. N. unterstützte dadurch ihren kranken Vater, arbeitete aber auch an eigenen Arbeiten, die zunächst noch die algebraischen Invarianten betrafen.    
         
  1908 Emmy wurde Mitglied des Circolo matematico di Palermo    
         
  1909 Mitglied der Deutschen Mathematiker-Vereinigung (DMV)
Auf der Jahresversammlung des DMV in Salzburg 1909 hielt sie als erste Frau einen Vortrag (Zur Invariantentheorie der Formen von n Variablen). Eine Reihe von verschiedenen Vorträgen folgte in den darauf folgenden Jahren. Emmy besuchte diese Versammlungen sehr gerne, wo sie Gelegenheit hatte mit anderen Mathematikern "Mathematik zu reden".
   
         
  1910 - 1915 1910 emeritierte Gordan und sein zweiter Nachfolger Ernst Fischer (1875 - 1954) wurde Emmys Berater und Förderer. In ihm hatte sie jemanden gefunden, mit dem sie beliebig viel "Mathematik reden" konnte. Es fand eine reger Gedankenaustausch zwischen Emmy und E. Fischer per Postkarte statt, obwohl sie beide in Erlangen wohnten und sich regelmäßig im mathematischen Seminar trafen. Die Postkarten vermitteln den Eindruck, als hätte Emmy unmittelbar nach Beendigung eines Gespräches mit Fischer ihrem Gesprächspartner per Postkarte die Fortführung des eben abgebrochenen Gedankenganges mitgeteilt. Dieser Gedankenaustausch fand von 1911 bis 1929 statt.  

         
  Göttinger Zeit (1915 - 1933): Im April 1915 ging E. N. nach Göttingen. Zwei Wochen später stirbt unerwartet ihre Mutter und Emmy kehrte noch einmal für einige Wochen zurück nach Erlangen. In den folgenden Jahren reist sie häufiger zwischen Göttingen und Erlangen hin und her. Sie beschäftigte sich derzeit mit der Frage nach Gleichungen mit vorgeschriebener Gruppe sowie einer Promotion (Fritz Seidelmann) mit dem Titel "Die Gesamtheit der kubischen und biquadratischen Gleichungen mit Affekt bei beliebigem Rationalitätsbereich", die den Vermerk: "Frl. Dr. Emmy Noether gewidmet" trägt.
1919 schreibt Emmy in einem "Lebenslauf", dass Fischer ihr den entscheidenden Anstoß zur Beschäftigung mit abstrakter Algebra in arithmetischer Auffassung gegeben habe, was für alle ihrer späteren Arbeiten bestimmend war. Sie galt schließlich als Invariantenspezialistin
   
         
  1915 Hilbert und Klein hatten Emmy nicht aus Gefälligkeit bzw. Wohlwollen, weil sie eine begabte Frau fördern wollten, sondern aus persönlichem Interesse nach Göttingen geholt. Schon 1915 wollten sie Emmy mit einer Habilitierung in Göttingen festhalten, was jedoch wegen "Fehlens der Gesetzlichen Voraussetzungen" fehlschlug. Nach der Privatdozentenverordnung von 1908 konnten nur männliche Bewerber zur Habilitation zugelassen werden. Hilbert setzt sich vergebens für ihre Zulassung als Privatdozentin ein. Aus Briefen zwischen Hilbert und Klein geht hervor, dass beide immer wieder auf die Hilfe und Ratschläge Emmys zurückgriffen.    
         
Frühjahr 1919 Nach der Novemberrevolution und mit Annahme der Weimarer Verfassung tritt ein Paragraph zur rechtlichen Gleichstellung weiblicher Beamter in Kraft, der die Habilitation für Frauen ermöglicht. Offiziell tritt dieser Paragraph erst 1920 in Kraft, erste Habilitierungen finden jedoch bereits 1919 statt.
In den vergangenen Kriegsjahren hatte Emmy nicht nur Hilbert bei seiner Tätigkeit unterstützt (unter seinem Namen Vorlesungen und Übungen gehalten), sondern sich auch mit Differentialinvarianten (1917 - 1918) beschäftigt. Die Arbeit mit dem Titel "Invariante Variationsprobleme" reicht sie als Habilitationsschrift ein. Am 29. Mai 1919 genehmigt, fand am 28. Mai das Kolloquium und am 4. Juni 1919 die Probevorlesung statt.

         
  Herbst 1919 Im Herbst-Zwischensemester 1919, das für die Kriegsheimkehrer angesetzt wurde, fand die erste Vorlesung statt, die unter dem Namen Dr. Emmy Noether angekündigt wurde. Analytische Geometrie sowie Höhere Algebra (Endlichkeitssätze, Körpertheorie), Elementare Zahlentheorie, Algebraische Zahlkörper folgten im Sommersemester.    
         
  1920 Im Oktober wird von ihr eine Arbeit  mit dem Titel "Idealtheorie in Ringbereichen" veröffentlicht, die für die weitere Entwicklung der Algebra grundlegend war.    
         
  Urteile ihrer Hörer Die Urteile ihrer Hörer über Emmys Vorlesungen fielen sehr unterschiedlich aus. Als mangelhaft vorbereitet und als keineswegs ein "Erlebnis", insbesondere wenn man nicht schon sehr gute Vorkenntnisse mitbrachte bzw. sich nicht  an ihre nicht gerade alltägliche Art gewöhnt hatte. Ihre Auffassung von Algebra war sehr abstrakter Natur und außerdem präsentierte sie ihren Studenten oft unerprobte Beweisführungen, ganz spontan im Verlauf einer Vorlesung, wenn sie gerade eine neue Idee hatte. Andere Studenten waren dagegen von dieser Art Vorlesungen abzuhalten begeistert.    
         
  April 1922 Erste berufliche Anerkennungen:
1922 reichte die mathematisch-naturwissenschaftliche Abteilung beim Ministerium einen Antrag auf Verleihung des Titels "außerordentlicher Professor" ein, der ihr am 6. April 1922 auch verliehen wurde.
 
  Im Antrag hieß es: "Ihr wissenschaftliches Ansehen ist unbestritten... Weniger geeignet zum Unterricht eines größeren Hörerkreises in elementaren Disziplinen, übt sie auf die begabten Studenten eine starke wissenschaftliche Anziehungskraft aus und hat viele von ihnen wesentlich gefördert, darunter auch solche, die inzwischen Ordinariate erreicht haben."

Selbst sagte sie einmal über ihre Vorlesungstätigkeit: "Ich lese diesen Winter hyperkomplex, was mir und den Zuhörern viel Vergnügen macht.

         
  April 1923 Mit einiger Verspätung ("versehentlich" nicht weitergeleitetes Schreiben) erhielt sie am 22. April 1923 ihren ersten offiziellen Lehrauftrag für Algebra und die zugehörigen Übungen und somit auch ihr erstes festes Einkommen im Alter von 41 Jahren. Nun konnte sie ihre Schüler offiziell zum Examen führen, was sie mit mütterlicher Besorgtheit und Güte tat. (Grete Hermann (später: Henry-Hermann), Rudolf Hölzer, Heinrich Grell, Werner Weber, Jakov Levitzki, Max Deuring, Hans Fitting, Ernst Witt (Ordinarius in Hamburg 1939 - 1979), Chiungtze Tsen, Otto Schilling, Ruth Stauffer)   In der Urkunde über die Dienstbezeichnung "außerordentlicher Professor" heißt es wörtliche: "... mit dem Bemerken, daß diese Bezeichnung eine Änderung ihrer Rechtsstellung nicht zur Folge hat. Insbesondere bleiben die aus Ihrer Stellung als Privatdozentin zu Ihrer Fakultät sich ergebenden Verhältnisse unberührt; auch ist damit die Übertragung einer beamteten Eigenschaft nicht verbunden.
         
  Herbst 1924 Im Herbst 1924 kam B. L. van der Waerden nach Göttingen. Er zog unabhängig die selben Schlüsse wie Emmy aus der eliminationstheoretischen Arbeit Hentzelts (Schüler von Ernst Fischer, Erlangen). Emmy erhob keinen Anspruch und überließ dem jungen Kollegen die Publikation mit dem Titel "Zur Nullstellentheorie der Polynomideale".
 
  Van der Waerden beschreibt sie so:
"Völlig unegoistisch und frei von Eitelkeit, beanspruchte sie niemals etwas für sich selbst, sondern förderte in erster Linie die Arbeiten ihrer Schüler. Sie schrieb für uns alle immer die Einleitungen, in denen die Leitgedanken unserer Arbeiten erklärt wurden, die wir selbst anfangs niemals in solcher Klarheit bewußt machen und aussprechen konnten. Sie war uns eine treue Freundin und gleichzeitig eine strenge, unbestechliche Richterin."
         
  August 1925 Im August 1925 vollendet Emmy ihre Arbeit "Abstrakter Aufbau der Idealtheorie in Zahl- und Funktionenkörpern".    
         
  September 1928 Am 5. September 1928 veröffentlicht sie die Arbeit "Hyperkomplexe Größen und Darstellungstheorie in arithmetischer Auffassung".    
         
  Winter 1928/29 Im Winter 1928/29 und zu Beginn des anschließenden Sommersemesters war Emmy Gastprofessor in Moskau. Dort fühlte sie sich sehr wohl. Eine eigene Veröffentlichung über Maximalbereiche aus ganzzahligen Funktionen sowie eine unter ihrem Einfluss entstandene Arbeit über Ideale in kommutativen Halbgruppen stammen aus dieser Zeit. E. N. hat in Moskau Vorlesungen über abstrakte Algebra abgehalten.
Inzwischen kamen junge Doktoren und Professoren aus aller Welt in das Weltzentrum der Mathematik, wie Göttingen genannt wurde, zu Studien- und Forschungszwecken (s.h. Vortrag: Mathematik in Göttingen).
   
         
  Sommer 1930 Im Sommer 1930 übernimmt E.N. eine Gastprofessur in Frankfurt/Main als Vertretung für C.L. Siegel.    
         
  1932 Emmy erhielt als äußeres Zeichen der Anerkennung den "Alfred Ackermann-Teubner-Gedächnispreis zur Förderung der Mathematischen Wissenschaften" in Höhe von RM 500,-.    
         
  September 1932 Am 7. September 1932 hielt sie als einzige Frau einen der 21 großen Vorträge auf dem Internationalen Mathematikerkongress in Zürich. Sie sprach über "Hyperkomplexe Systeme in ihren Beziehungen zur kommutativen Algebra und zur Zahlentheorie".    
         
  13. September 1933 Am 25. April 1933 wird Emmy unter anderem "Auf Grund des §3 des Berufsbeammtentums vom 7. April 1933 beurlaubt" und am13. September endgültig die Lehrbefugnis an der Universität Göttingen entzogen. So wurden auch Max Born, Neugebauer, Landau und Bernays aufgefordert vorläufig ihre Vorlesungen nicht zu halten und sich jeder amtlichen Tätigkeit zu enthalten. Daran konnte auch H. Hasse und andere Fürsprecher nichts ändern.  

         
  Oktober 1933 Ende Oktober 1933 übernimmt Emmy eine Gastprofessur am Bryn Mawr College, Pennsylvania (Frauenkollege) und emigriert in die USA. Ohne ihre eigene Bescheidenheit und Anpassungsfähigkeit hätte sie sich nicht so gut mit den geänderten Verhältnissen abgefunden.    
         
  Februar 1934 Im Februar 1934 beginnt Emmy einmal wöchentlich auch Vorlesungen im Flexner-Institut im nahen Princeton abzuhalten, wo auch Albert Einstein und Hermann Weyl von den dortigen Professoren Veblen und Flexner (1866 - 1959) aufgenommen wurden.    
         
  Sommer 1934 Im Sommer 1934 reist Emmy noch einmal nach Deutschland, um Ihren Haushalt aufzulösen und Freunde und Familie (ihr Bruder Fritz emigrierte derzeit nach Sibirien) zu besuchen.    
         
  14. April 1935 Am 14. April 1935 stirbt Emmy Noether unerwartet infolge einer Tumor-Operation im Bryn Mawr Hospital. In ihrem Freundeskreis hatte niemand von einer Erkrankung gewusst.    
         
  Wieso wurde Emmy Noether kein ordentlicher Professor?    

Hierfür gibt es verschiedene mögliche Gründe: Emmys jüdische Abstammung, ihre Mitgliedschaft in der Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (1919 - 1922) anschließend in der Sozialdemokratischen Partei (bis 1924), ihr Bekenntnis zum Pazifismus, oder war sie vielleicht nicht genügend qualifiziert? Auch wenn sie keine begabte Lehrerin war, so war sie doch eine herausragende Wissenschaftlerin. Oder einfach nur, weil sie eine Frau war?
Vielleicht war es auch so, dass sie selbst kein Ordinariat wollte, weil sie sonst Pflichtvorlesungen und Übungen hätte halten müssen. Als außerordentlicher Professor jedoch konnte sie sich ganz ihrer Forschung und ihren Interessen hingeben.
Dass Emmy Noether jedoch nicht zum Mitglied der Gesellschaft der Wissenschaften gewählt wurde, ist selbst nach Meinung von Mathematikern, die nicht dem Noether- Kreis angehören, Unrecht.

         
  Vorträge bei der DMV:    
  1909 Salzburg Zur Invariantentheorie der Formen von n Variablen    
  1913 Wien Über rationale Funktionenkörper    
  1920 Bad Nauheim Fragen der Modul- und Idealtheorie    
  1921 Jena Über eine Arbeit des im Krieg gefallenen k. Hentzelt zur Eliminationstheorie    
  1922 Leipzig Algebraische und Differentialinvarianten (Bericht)    
  1923 Marburg an der Lahn Eliminationstheorie und Idealtheorie    
  1924 Innsbruck Abstrakter Aufbau der Idealtheorie im algebraischen Zahlkörper    
  1925 Danzig Gruppencharaktere und Idealtheorie    
  1929 Prag Idealdifferentiation und Differente    
       
  Vorträge an internationalen Mathematiker-Kongressen:    
  1928 Bologna Hyperkomplexe Größen und Dartstellungstheorie in arithmetischer Auffassung (Mitteilung in einer Sektionssitzung)    
  1932 Zürich Hyperkomplexe Systeme in ihren Beziehungen zur kommutativen Algebra und zur Zahlentheorie (großer Vortrag in einer allgemeinen Sitzung)    

Quellen:

Dick, Auguste: Emmy Noether 1882-1935 , (engl.) Boston - Basel - Stuttgart, 1981
http://www.mathematik.uni-muenchen.de/~fritsch/NOETHER.pdf
http://www.berlinerzimmer.de/ortmann/studium/natfrau.html
http://www.gdch.de/akcc/pr/portraits/habilitation.pdf
http://www.mathematik.uni-wuerzburg.de/~brechtk/noeth.html